Logobalken der Organisation
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Tabak

Rund zwei Millionen der Schweizerinnen und Schweizer zwischen 15 und 74 Jahren rauchen durchschnittlich 22 Zigaretten täglich. Damit belegt die Schweiz einen der vordersten Plätze in Europa. Eine Hochrechnung der Schweizerischen Fachstelle für Alkoholprobleme hat ergeben, dass ca. 1,45 Millionen der erwachsenen Bevölkerung abhängig sind.

Der Anteil der rauchenden Jugendlichen hat sich bei den 13jährigen seit 1986 verdoppelt, bei den 15jährigen verdreifacht. In einer durchschnittlichen 2. Oberstufenklasse im Kanton Zürich raucht jede dritte Schülering und jeder vierte Schüler. Die Hälfte davon raucht täglich, ein Viertel einmal pro Woche und ein Viertel seltener.

Interessanterweise möchten mehr als die Hälfte der Raucherinnen und Raucher irgendwann mit Rauchen aufhören. Viele schaffen es auch: Beinahe 20% hören auf.

Wir wissen es alle, Rauchen gefährdet die Gesundheit. Wie giftig Nikotin ist, belegt auch die Tatsache, dass zur Herstellung von Insektenvertilgungsmitteln Nikotin eingesetzt wird. Auch die Sterberate spricht eine deutliche Sprache. Rund 10'500 Personen sterben jährlich an den Folgen des Nikotins. Die Zahlen erhöhen sich um ein Mehrfaches, wenn auch die tödlich verlaufenen Krankheiten berücksichtigt werden, bei denen Nikotin eine wichtige Rolle spielen kann. Solche Krankheiten sind Bluthochdruck, Angina Pektoris, Thrombosen, Arthritis. Trotz dieser harten Fakten wird die Rolle des Nikotins massiv unterschätzt. Möglicherweise hat das mit der Legalität des Nikotins zu tun. Und sicherlich auch damit, dass Rauchen meist nicht zu sozialen Schwierigkeiten führt.

Die WHO zeigte letztes Jahr, dass Tabakkonsum ein grosser Teil der Todesursachen auf dem gesamten Globus, speziell aber in den sogenannt hochentwickelten Ländern verursacht. In der dritten und vierten Welt sind Hunger, Unterernährung, sowie Aids die wichtigsten Ursachen für die Sterblichkeit. Erst danach folgen Bluthochdruck, Nikotinkonsum, etc. In den reichen Ländern gehören Tabak und Alkohol zu den hauptsächlichen Killern der Bevölkerung. Die Alltagsdroge Tabak nimmt den ersten Platz für die Ursache der Sterblichkeit ein. (Immerhin den dritten belegt Alkohol.) (Link für die interessierte Leserin: www.dhs.de

Die WHO bemüht sich, die Risiken, die durch Nikotin entstehen, einzudämmen und ihnen vorzubeugen. Diesen Anstrengungen schliessen wir uns gerne an, indem wir für die Einwohner des Bezirkes Dietikon Behandlungen und Präventionsprogramme anbieten.

Weshalb rauchen Menschen? (PDF 105KB)

Rauchstopp, Ausdauer, Ausdauer und Ausstiegshilfen (PDF 80KB)


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