Logobalken der Organisation
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Logobalken zweite Navigationsstufe Suchtprävention

Sucht beginnt im Alltag – Prävention auch

> Unser Auftrag
> Unabhängigkeit als Ziel der Suchtprävention
> Sucht
> Suchtmittel und Suchtverhalten
> Verhältnisprävention und Verhaltensprävention
> Suchtprävention mit Schlüsselpersonen
> Schutz- und Risikofaktoren
> Gesundheit
> Gesundheitsförderung
> Projektarbeit und Qualitätsmanagement

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Unser Auftrag

Die Suchtpräventionsstelle der Bezirke Affoltern und Dietikon ist als regionale Fachstelle für die präventive Grundversorgung zuständig. Wir richten uns dafür an Personen, die (noch) keine Suchtprobleme haben. Als Anlauf- und Informationsstelle initiieren, koordinieren und unterstützen wir die Präventionsaktivitäten in der Region. Dabei orientieren wir uns an den jeweiligen lokalen und regionalen Bedürfnissen.
In der Früherkennung und Frühintervention pflegen wir die Zusammenarbeit mit den entsprechenden Beratungsstellen in der Region. Ziele sind die Sensibilisierung von Schlüsselpersonen und ein systematischer Umgang mit Auffälligkeiten, die im Zusammenhang mit Suchtproblemen oder anderen Krisensituationen stehen.

Die Stelle wird durch die Gemeinden der Bezirke Affoltern und Dietikon sowie den Kanton Zürich finanziert. Unsere Dienstleistungen sind in der Regel kostenlos.

Prävention wirkt.
Die Suchtpräventionsstelle der Bezirke Affoltern und Dietikon


- Stellenprospekt (PDF 377KB)

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Unabhängigkeit als Ziel der Suchtprävention

Suchtprävention setzt an bevor eine Sucht entsteht, möglichst schon im (frühen) Kindes- und Jugendalter. Ihr Ziel ist das Verhindern oder Verzögern von Suchtmittelkonsum oder Suchtverhalten, beziehungsweise das Fördern eines risikoarmen Umgangs mit abhängig machenden Substanzen und Verhaltensweisen.
Bei der Erhaltung eines «unabhängigen» Lebens stehen einerseits die Förderung der Stärken jedes Einzelnen im Vordergrund und andererseits die langfristige Verankerung gesellschaftlicher Strukturen, welche ein gesundes Verhalten ermöglichen.

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Sucht

Unter Sucht verstehen wir jede zwanghafte Befriedigung eines Bedürfnisses, die mit psychischer und/oder physischer Abhängigkeit einher geht. Merkmale einer Sucht sind (über eine längere Zeit feststellbarer) Kontrollverlust, Toleranzbildung, Entzugserscheinungen, Wiederholungszwang und Abstinenzunfähigkeit. Individuelle, soziale, ökonomische und kulturelle Faktoren können zur Entwicklung von Sucht beitragen. Die Suchtentstehung ist immer als Prozess zu verstehen.

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Suchtmittel und Suchtverhalten

Sucht hat vielfältige Erscheinungsformen. Sie kann an Substanzen wie Alkohol, Tabak, Medikamente, Opiate gebunden sein oder auch Verhaltensweisen wie Arbeiten oder Spielen beinhalten. Detaillierte Informationen zu einzelnen Suchtmitteln und ihrer Wirkung finden Sie unter den folgenden Adressen:

· Die Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich, www.suchtpraevention-zh.ch/abhaengig-von/
· Sucht Schweiz, www.suchtschweiz.ch
· Eve & Rave Schweiz, www.eve-rave.ch
· Zentrum für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte, www.spielsucht-radix.ch
· Kompendium der Arzneimittel, www.documed.ch

Testen Sie sich selbst: www.suchtpraevention-zh.ch/selbsttest/

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Verhältnisprävention und Verhaltensprävention

Wann immer sinnvoll und möglich, arbeiten wir daran, die Strukturen zu verbessern und so nachhaltige Wirkungen zu schaffen. Strukturelle Massnahmen wie z.B. Jugendschutzgesetze oder Vorkehrungen für ein besseres Schulklima sollen suchtbegünstigende Verhältnisse abbauen. Die individuelle Verhaltensprävention beschäftigt sich mit der Förderung von Schutzfaktoren und der Verminderung von Risikofaktoren beim Einzelnen. Diese Arbeit wird oft über Schlüsselpersonen geleistet.

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Suchtprävention mit Schlüsselpersonen

Damit Suchtprävention wirksam sein kann, ist ihre Umsetzung in allen Lebensbereichen wichtig. Dabei helfen sogenannte Schlüsselpersonen. Sie sind Personen, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit oder wegen ihres Kontakts zu einem bestimmten Teil der Bevölkerung geeignet sind, unsere Präventionsbotschaften nach dem Schneeballprinzip zu multiplizieren. Es sind dies beispielsweise JugendarbeiterInnen, Lehrpersonen oder SchulsozialarbeiterInnen. Sie bringen im Idealfall ein Interesse für die Suchtprävention mit und werden von uns professionell auf ihre Aufgabe vorbereitet, dabei begleitet und nach ihren Bedürfnissen unterstützt.

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Schutz- und Risikofaktoren

Im Zentrum der Suchtprävention steht das Suchtverhalten und nicht ein einzelnes Suchtmittel. Die Antwort auf die Frage, warum jemand süchtig wird, beruht auf zwei sich ergänzenden Ansatzpunkten: Die Vermeidung von Sucht als Krankheit und die Förderung von psychosozialer Gesundheit. Dies soll erreicht werden, indem einerseits Risikofaktoren vermindert und andererseits Schutzfaktoren gestärkt werden. Schutzfaktoren zeigen sich in vielfältigen Lebenskompetenzen wie besserem Umgang mit Stress, Gruppendruck oder Krisensituationen. Die Entwicklung von Strategien zu mehr Selbstbewusstsein, Eigenverantwortung, zu klarer Abgrenzung und vertiefter Beziehungsfähigkeit sind wirksame Präventionsprinzipien. Der kontinuierliche, langfristige Ansatz im Alltag ist dabei besonders wichtig.

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Gesundheit

„Gesundheit ist der Zustand des umfassenden körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur die Abwesenheit von Krankheiten und Gebrechen. Sie ist eines der Grundrechte eines jeden Menschen ohne Unterschied der Rasse, der Religion, des politischen Bekenntnisses, der wirtschaftlichen und sozialen Stellung.“ (WHO, 1948)
Ein solches Verständnis von Gesundheit geht davon aus, dass Menschen lernfähig sind, dass sie sich verändern und Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen können. Es bedeutet aber auch, dass strukturelle oder gesellschaftliche Bedingungen veränderbar sind.

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Gesundheitsförderung

„Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Mass an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen.
Um ein umfassendes körperliches, seelisches und psychisches Wohlbefinden zu erlangen ist es notwendig, dass sowohl einzelne als auch Gruppen ihre Bedürfnisse befriedigen, ihre Wünsche und Hoffnungen wahrnehmen und verwirklichen sowie ihre Umwelt meistern bzw. verändern können. In diesem Sinne ist die Gesundheitsförderung ein wesentlicher Bestandteil des alltäglichen Lebens.“ (Ottawa Charta, 1986)

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Projektarbeit und Qualitätsmanagement

Wir gestalten unsere Projekte nach Projektmanagement-Kriterien, was eine effiziente, nachhaltige und effektive Arbeit nach den aktuellen wissenschaftlichen Grundlagen erlaubt.
Unsere Projekte werden mit einem Qualitätsmanagement-Instrument überprüft. Auch Gesuche für finanzielle Unterstützung werden von uns einer Qualitätskontrolle unterzogen.

- Download Gesuch für finanzielle Unterstützung

Bitte senden Sie uns das vollständig ausgefüllte Formular per Mail (supad@sd-l.ch) als Anhang oder per Post (mit allfälligen weiteren Unterlagen) zu.

Die Website www.quint-essenz.ch bietet viele hilfreiche Informationen und Arbeitsinstrumente für die Projektarbeit.

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